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Stand der Webseite: Sonntag, 5. Dezember 2021, 12:08 Uhr

Neustadt lebt Demokratie

Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab


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Ergebnisse U18-Wahlen

Der Landtag ist gewählt – zumindest, wenn es nach den Jugendlichen aus dem Landkreis Neustadt geht. Erstmals beteiligte sich der Landkreis am Freitag (05.10) mit drei Wahllokalen an den bayernweiten U18-Wahlen – eine Aktion des Bayerischen Jugendrings.

 

Auf Initiative des Jugendforums von Neustadt lebt Demokratie wurden an der Wirtschaftsschule Eschenbach, der Lobkowitz-Realschule Neustadt und der Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule Vohenstrauß Wahllokale für Unter-18-Jährige eingerichtet. Somit konnten alle drei Landkreisteile abgedeckt werden. Auch die umliegenden Schulen nutzten die kurzen Wege und besuchten klassenweise die Wahllokale.

 

Insgesamt 816 Schülerinnen und Schüler traten an die Wahlurne und gaben ihre Stimme ab: Ihr Kreuzchen konnten sie dabei bei einer Partei setzen. Die Mehrheit der Jungwähler ist für die CSU: 33,1 Prozent fallen auf die Christ-Sozialen. Zweitstärkste Kraft – wie auch im aktuellen Bayerntrend – die AfD mit 12,4 Prozent. Dahinter die SPD mit 11,6 Prozent und die Grünen mit 10,8 Prozent. Als fünfte und letzte Partei ziehen der U18-Wahl zufolge die Freien Wähler mit 8,0 Prozent ins Maximilianeum ein.

 

An der Fünf-Prozent-Hürde scheitern die anderen zur Wahl stehenden Parteien: Bayernpartei (4,8%), Die PARTEI (4,5%), FDP (3,9%), Piraten (3,6%), Die Linke (3,4%), ÖDP (1,2%), Gesundheitsforschung (1,2%), V-Partei³ (0,2%) und mut (0,1%).

 

Die Sitzverteilung in einem Landtag, wie ihn die Jugend aus dem Landkreis Neustadt zusammenstellte, wäre demnach: CSU mit 44 Prozent, AfD mit 16 Prozent, SPD mit 15 Prozent, Die Grünen mit 14 Prozent und die Freien Wähler mit 11 Prozent der Sitze im Parlament. Eine Mehrheitsregierung wäre demnach nicht möglich.

 

Wie der Rest der Jugendlichen in Bayern abgestimmt hat, ist auf der Homepage des Bayerischen Jugendrings unter www.bjr.deeinsehbar.
 
Neustadt lebt Demokratie und das zugehörige Jugendforum werden gefördert durch das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!".
 
 
 
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